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Ausgezeichnete Detektivarbeit

Professor Christoph Klein
Professor Christoph Klein
Quelle:   MHH

Adresse:
Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Carl-Neuberg-Str.  1
30625  Hannover
Tel.: +49 511-532-0
Fax: +49 511-532-5550
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"Wir bauen Brücken zwischen Klinik und Forschung"

Er ist ein Detektiv, ein Detektiv auf gleich mehreren Feldern. Professor Dr. Christoph Klein sucht nach den genetischen Ursachen für seltene Kinderkrankheiten. Doch damit nicht genug, er forscht auch nach einer wirksamen Therapie. Jetzt hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihm den Förderpreis im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm zuerkannt, den renommiertesten Wissenschaftspreis in Deutschland, eine auch weltweit hoch angesehene wissenschaftliche Auszeichnung.

Gemeinsam mit acht weiteren Wissenschaftlern hat der Direktor der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie am 15. März 2010 in Berlin die Auszeichnung erhalten und damit eine Förderung von 2,5 Millionen Euro für seine weiteren Forschungsarbeiten. „Christoph Klein verbindet medizinische Grundlagenforschung und klinische Praxis auf höchstem Niveau, was in Deutschland immer noch eher selten ist", heißt es in der Begründung.

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre für Professor Klein – und für die MHH", sagt MHH-Präsident Professor Dr. Dieter Bitter-Suermann, „und sie bestätigt die Berufungspolitik der Hochschule: Professor Klein hat den Leibniz-Preis nur ein Jahr nach seiner Berufung erhalten." Professor Klein sieht in dem Preis eine Ehrung, „die ich stellvertretend entgegennehme für alle in meinem Team, die mit großem Enthusiasmus und mit weit über das normale Maß hinausgehendem Engagement helfen, Brücken zwischen Klinik und Forschung zu bauen und noch tragfähiger zu machen."

„Die vergangenen 40 Jahre waren eine Erfolgsgeschichte für die pädiatrische Onkologie", sagt Klein. „Ohne die Mechanismen bis ins Detail zu kennen, können wir heute 70 bis 80 Prozent der kleinen Patienten heilen." Professor Klein hält die Zeit nun für reif, sich den genetischen Ursachen solcher Erkrankungen zuzuwenden. Die Genveränderungen bei Krebsleiden sind jedoch so komplex, „dass wir uns zunächst mit den Krankheiten beschäftigen, bei denen die Ursache nur ein mutiertes Gen ist." Diese sogenannten monogenen Erkrankungen sind „Modellsysteme, um letztendlich die komplexen Krankheiten besser zu verstehen".

 



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