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Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) stützen sich auch heute noch auf eine 100 Jahre alte Theorie der Kontinentalverschiebung des Polarforschers Alfred Wegener. Seine Theorie der Kontinentalverschiebung hat grundlegend zum Verständnis der heutigen Plattentektonik beigetragen und besitzt noch heute Gültigkeit.
BGR-Wissenschaftler erforschen seit rund 25 Jahren aktiv in der Arktis und Antarktis im Rahmen des Programms CASE (Circum-Arctic Structural Events) unter anderem die Geodynamik und damit verbunden die Kontinentalverschiebung in den Randbereichen des Arktischen Ozeans.
"Mit diesen Expeditionen in ganz unterschiedliche Regionen der Arktis tragen die BGR-Wissenschaftler Schritt für Schritt zur Lösung des geologischen Puzzles und damit zur Erkundung der arktischen Entstehungsgeschichte bei", sagt BGR-Polarforscher Dr. Karsten Piepjohn.
Bis Anfang Februar sind mehrere BGR-Geowissenschaftler im Rahmen der Expedition GEA II (Geodynamic Evolution of East Antarctica) aktuell in der Antarktis unterwegs, um die Entstehung des Superkontinents Gondwana vor 600 Millionen Jahren und den Zerfall dieses Urkontinents vor 180 Millionen Jahren und damit die Kontinentaldrift zu erforschen.
Hannover, 10. Januar 2012
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