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Chemie hilft bei Entschlüsselung des Archäologie-Codes

Ansicht des Welfenschlosses

Adresse:
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Welfengarten  1
30167  Hannover
Tel.: +49 511.762 - 0
Fax: +49 511.762 - 3456
Internet
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Kooperation zwischen Leibniz Universität Hannover und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalschutz

Die Partnerschaft zwischen der Leibniz Universität Hannover und dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalschutz ist beschlossen: Am 8. November haben die beiden Präsidenten Prof. Dr.-Ing. Erich Barke und Dr. Stefan Winghart im Beisein der Niedersächsischen Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Beide Einrichtungen des Landes arbeiten bereits seit mehr als fünf Jahren zusammen.

Das Institut für Anorganische Chemie der Leibniz Universität Hannover hilft unter anderem bei der Überprüfung der Echtheit von Fundobjekten oder der Herkunft der eingesetzten Materialien und der Altersbestimmung. "Genutzt werden Messtechniken wie die Röntgenfluoreszenzanalyse oder die Elektronenmikroskopie", erläuterte Prof. Carla Vogt vom Institut für Anorganische Chemie. So konnte bereits nachgewiesen werden, dass nicht alle Bestandteile des mittelalterlichen Godehardschreins in Hildesheim aus der gleichen Epoche stammen. Außerdem fanden die Chemiker bei Untersuchungen im Harz heraus, dass dort bereits in der Bronzezeit im 7. Jahrhundert vor Christus Kupfer genutzt wurde.

Initiative Wissenschaft Hannover  
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