Dieses Haus wurde 1747 unter König Georg II. von dem Kammerrat Friedrich Karl von Hardenberg erbaut und von der Krone als Dienstwohnung des Hofbau- und -gartendirektors übernommen. Als 1803 der französische General Mortier Hannover besetzte, nahm er hier Quartier. Jean-Baptiste Bernadotte, der Marschall Napoleons und spätere König von Schweden und Norwegen, wohnte 1804 in diesem Haus. Von 1866 bis 1937 befand sich hier das Familienmuseum des Welfenhauses. 1937 erwarb die Stadt Hannover das Haus zusammen mit dem Großen Garten; sie ließ es Anfang 1939 von Grund auf Instand setzen. In der Nachkriegszeit wurde das Haus als Heimatmuseum und Wohnung bis in die 90er Jahre genutzt.
1998 von der Sparkasse Finanzgruppe übernommen, konnte das Gebäude von Grund auf saniert und denkmalgerecht restauriert werden.