Die VolkswagenStiftung und die IVA KG haben einen Info-Pavillon auf der Schloss-Baustelle in Herrenhausen eröffnet. Einwohner und Besucher Hannovers können sich hier über den Wiederaufbau des Schlosses informieren.
Der Pavillon befindet sich an der Stirnseite des Ehrenhofs und kann direkt von der Herrenhäuser Straße aus betreten werden. Im Innern des circa 50 Quadratmeter großen Pavillons informieren Schautafeln in deutscher und englischer Sprache über das Bauprojekt.
Gezeigt werden die Entwürfe des Hamburger Büros JK – Jastrzembski Kotulla Architekten, das im März 2010 als Sieger aus dem Architektenwettbewerb hervorgegangen ist. Weitere Tafeln illustrieren mit zeitgenössischen Motiven die baugeschichtliche Chronik des Schlosses. Informiert wird auch über den Ablauf der Planrekonstruktion des historischen Laves-Schlosses und über die Planungen der Landeshauptstadt Hannover zu den Ausstellungen in den museal genutzten Seitenflügeln. Als Vorlagen für die Planrekonstruktion dienten unter anderem etwa 30 Entwürfe des Hofbaumeisters Georg Ludwig Friedrich Laves (1788-1864), die im Stadtarchiv Hannover lagern.
Auf dem Dach des Info-Pavillons befindet sich eine Aussichtsplattform, von der Besucher das Baugeschehen verfolgen können. Aus Sicherheitsgründen (Rutschgefahr) muss das Dach jedoch den Winter über geschlossen bleiben und wird erst im Frühjahr 2011 zugänglich sein. Die Öffnungszeiten des Info-Pavillons orientieren sich an den Öffnungszeiten des Großen Gartens.
Hintergrundinformationen zum Bauprojekt
Der Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen ist ein Investitionsvorhaben der VolkswagenStiftung, das diese im Rahmen ihrer Vermögensanlage realisiert. Bauherrin des Schlosses ist die Immobilien-Verwaltungs- und Anlagegesellschaft Dr. A. Steiger KG (IVA KG), eine Tochtergesellschaft der Stiftung. Das Grundstück wurde von der Landeshauptstadt Hannover als Erbbaurecht zur Verfügung gestellt. Der Wiederaufbau der Fassade des Schlosses erfolgt nach den historischen Plänen von Hofbaumeister Georg Ludwig Friedrich Laves im klassizistischen Stil. Entsprechend der Nutzung als Tagungszentrum und Museum wird der Innenbereich des Schlosses nach neuen Grundrissen gestaltet; es werden die Entwürfe des Hamburger Büros JK – Jastrzembski Kotulla Architekten umgesetzt
Siehe auch: http://www.volkswagenstiftung.de