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Vom 05. bis 07. Oktober 2010 organisierte die Stadt Dordrecht (Niederlande) eine internationale Tagung zur Stadtentwicklung und Wasser- und Klimapolitik. An der Tagung haben 30 Gäste aus Sheffield (England), Bergen (Norwegen) und Hannover teilgenommen. Die dreitägige transnationale Sitzung ist Teil des Interreg IVB Projekts „MARE“.
Die Projektpartner ergriffen die Gelegenheit, Stadtentwicklung und Hochwasserschutz zu verbinden. Es wurde dabei eine ganzheitliche Herangehensweise mit dem Fokus auf die Realisierung im Stadtgebiet genutzt. Dieser Ansatz soll in klimasicheren, finanziell effizienten und räumlich attraktiven Lösungen resultieren.
Ziel der transnationalen Tagung war es, von den unterschiedlichen Anpassungsstrategien an den Klimawandel, die von den Projektpartnern angewendet werden, zu lernen. MARE steht für “Managing Adaptive Responses to changing flood risk”. Die Projektpartner lernen im MARE Projekt gemeinsam bessere und nachhaltigere Methoden, um dem steigenden Hochwasserrisiko im Zusammenhang mit dem Klimawandel zu begegnen.
Die Gemeinde Dordrecht hatte 2008 die Initiative zur Gründung dieses Projekts der Zusammenarbeit und des Lernens ergriffen. Das Projekt ist Teil des Interreg IVB EU-Förderprogramms der Nordseeregion. Die Ergebnisse des Projekts können für alle Mitglieder der EU wertvoll sein. Die internationalen Projektpartner haben jeweils dieselben Herausforderungen zu bewältigen. Jedes Mitglied des MARE Projekts kann daher, basierend auf dessen Erkenntnissen und Erfahrungen, einen einzigartigen Beitrag leisten. Somit kann für das Projekt das bestmögliche Ergebnis erzielt werden.
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