Auf großes Interesse traf die Eröffnung der deutsch französischen Ausstellung „Rouen und Hannover - der Wiederaufbau“ am Donnerstag im Haus der Region. Auf 18 Tafeln mit vielen historischen Aufnahmen wird eine Retrospektive des Wiederaufbaus der beiden Städte nach dem Kriege gezogen. Beide Städte hatten dabei mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen, aber auch Gemeinsamkeiten, wie die Versorgungsnot der Bevölkerung, werden deutlich. Als „beeindruckendes Stück architektonischer und städteplanerischer Geschichte“ lobte die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde das Werk von Stephanie Springer und Cécile-Anne Sibout. Die Kultur- und Schuldezernentin der Landeshauptstadt, Marlis Drevermann zog eine positive Bilanz der Städtepartnerschaft zwischen Rouen und Hannover, die seit 1966 besteht. Die Ausstellung zeige, dass beide Städte vieles verbinde und bis heute viele Freundschaften aus der Städtepartnerschaft hervorgegangen seien.
Als Vertreter der Agglomération de Rouen, die bereits die französische Version der Ausstellung im Frühjahr gezeigt hatte, bedankte sich Serge Martin Desgranges bei Region, Landeshauptstadt und der Antenne culturelle der französischen Botschaft für die Unterstützung. Er sei sehr zuversichtlich, dass diese Ausstellung der Beginn einer weitergehenden Zusammenarbeit zwischen der Region und der Agglomération sein werde.