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Die EU als Krisenmanager

Podiumsdiskussion
Veranstaltung "Die EU als Krisenmanager"

Das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen hat am 16. Oktober 2008 gemeinsam mit der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. und der Region Hannover zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Die EU als Krisenmanager – Erfahrungen und Erwartungen“ eingeladen.

Auch wenn die Europäische Union auf sicherheitspolitischem Gebiet eine, im Vergleich zu ihrer bedeutenden Position als globaler Akteur in wirtschafts-, handels-, und entwicklungspolitischen Fragen, eher geringe Rolle spielt, haben inzwischen zahlreiche zivile und militärische Einsätze stattgefunden. Derzeit sind europäische Streitkräfte nicht nur in Afghanistan stationiert, auch im Kosovo wird eine so genannte EULEX Mission durchgeführt.

Doch nicht überall stoßen diese Einsätze auf Zustimmung. Die Frage vieler Bürgerinnen und Bürger, ob die Missionen sinnvoll und Verbesserungen bezüglich der Effizienz und Zielorientierung erforderlich sind, gibt Anlass zur Diskussion. Wie weit soll die Zusammenarbeit der EU mit den USA und der NATO reichen, die einen Balanceakt zwischen nationalen Souveränitäten und Integration darstellt?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat das Europäische Informations-Zentrum (EIZ) Niedersachsen und die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V. in Zusammenarbeit mit der Region Hannover zu einer Abendveranstaltung eingeladen. Unter großer Beteiligung zahlreicher interessierter Zuhörerinnen und Zuhörern wurde in zwei einleitenden Vorträgen das europäische Krisenmanagement und die Erfahrungen der EU im Kosovo vorgestellt. Dem EIZ ist es gelungen, mit Nadim Karkutli, Vertreter der Europäischen Kommission, und Brigadegeneral Robert Bund, ehemals Befehlshaber des Deutschen Einsatzkontingents KFOR, zwei kompetente Referenten zu gewinnen. An der anschließenden Podiumsdiskussion, unter Moderation von Klaus Suchland, Vizepräsident der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., nahmen außerdem Oberst i.G. Alfons Mais, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU und Polizeioberrat Stefan Struck, Bundesministerium des Innern teil.

 



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