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Sophienstr. 2, 30159 Hannover
Den Grundstein für das heutige Künstlerhaus legte 1853 König Georg V. von Hannover. Er weihte es am 23. Februar 1856 auch ein, zusammen mit dem für die hannoversche Baugeschichte bedeutenden Architekten des Gebäudes, Conrad Wilhelm Hase (1818 – 1902) und den honorigen Kunstfreunden der damaligen Residenzstadt.
Zunächst als “Museum für Kunst und Wissenschaft” errichtet, ist das Haus wichtiges Beispiel für einen “polychromen Rohziegelbau im Rundbogenstil”, der damals vorherrschte. Schlüsselübergabe war an diesem Tag auch an alle Vereine, die in das Haus einzogen. Geblieben sind nach über 150 Jahren Kunstverein und Künstlerverein, neue Institutionen sind hinzugekommen.
Über- und erlebt hat das Gebäude in all den Jahren die Zerstörungen der Kriegszeit und zahlreiche An-, Um- und Einbauten. Mit dem 2001 vollendeten letzten Umbau gelang es den Architekten Pax/Hadamczik/Arndt/Brüning die ursprüngliche architektonische Konzeption weitgehend zu rekonstruieren und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine moderne, vor allem kulturelle Nutzung sicherzustellen.
Heute prägt die imposante, durchlässige Fassade aus rotem Bach- und grauem Sandstein weiter das Stadtbild. Die klar gegliederte Raumstruktur ermöglicht vielfältige Nutzungen:
Die bildende Kunst, der Film und die Literatur haben hier mit wichtigen Instituten und deren Programmen und Projekten Platz gefunden, ebenso wie die Stiftung Niedersachsen als eine prominente die Kultur fördernde Institution. In enger Zusammenarbeit mit dem angrenzenden Schauspielhaus gelingen Sparten übergreifende Projekte und Festivals auf dem Theaterhof, der im Sommer kulturell und gastronomisch genutzt wird und das Bild dieses lebendigen urbanen Kulturortes komplettiert.
Seine Institutionen:
Kino im Künstlerhaus
Literaturbüro Hannover e.V.
Friedrich-Bödecker-Kreis e.V.
Kunstverein Hannover
Hannoverscher Künstlerverein
Maestro-Gastronomie
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V.i.S.d.P. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Landeshauptstadt Hannover |
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