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| Wollen gemeinsam Jugendlichen den Schritt in die richtige Richtung weisen: Peter Lang von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Regionspräsident Hauke Jagau, Damian Sprysch vom Cinemaxx Raschplatz und Bürgermeister Bernd Strauch eröffneten die JugendFilmTage in Hannover (von links nach rechts) | ||||
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Hannover, den 5. November 2009 – Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) präsentiert heute in Hannover in Kooperation mit der Region Hannover und der Stadt Hannover, dem CinemaxX Raschplatz und weiteren regionalen Partnerinnen und Partnern eine innovative Jugendaktion zur Suchtprävention. Die JugendFilmTage „Nikotin und Alkohol – Alltagsdrogen im Visier“ verbinden interessante Filmvorführungen, spannende Mitmach-Aktionen und jugendgerechte Medien zu einem attraktiven Kinoevent. Das Angebot ergänzt die bundesweiten Jugendkampagnen „rauchfrei“ und „Na Toll!“ der BZgA. An der Aktion im CinemaxX Raschplatz nehmen am 5. und 6. November rund 2.800 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren und ihre Lehrkräfte teil.
„Mit den JugendFilmTagen wollen wir Jugendliche gezielt auf die gesundheitlichen Folgen und das Abhängigkeitspotenzial des Rauchens und Alkoholkonsums aufmerksam machen und die Entwicklung einer kritischen Haltung zu legalen Suchtmitteln fördern“, betonte Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Filme können erfahrungsgemäß wichtige Impulse setzen, damit sich Jugendliche mit den Themen Nikotin und Alkohol auseinander setzen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Filmthemen in der Schule vor- oder nachbereitet werden. Deshalb finden bereits vor den JugendFilmTagen Fortbildungseinheiten für Lehrkräfte statt. Das Kino als außerschulischer Lernort wird auf diese Weise zu einem besonders motivierenden Informationsangebot. „Die Bundeszentrale freut sich daher sehr, dass die Region und die Stadt Hannover, sowie das CinemaxX die JugendFilmTage aktiv unterstützen“, so Prof. Dr. Pott weiter.
Regionspräsident Hauke Jagau sagte: „Es ist wichtig, sich früh mit dem Thema Alkohol- und Nikotinmissbrauch auseinander zu setzen. Die JugendFilmTage sind dafür eine gute Plattform. Wir brauchen Kinder und Jugendliche, die stark und selbstbewusst genug sind, nein zu sagen, wenn ihnen Alkohol oder Zigaretten angeboten werden. Aber auch die Erwachsenen müssen ihre Verantwortung wahrnehmen – als Vorbilder und als Ansprechpartner, wenn sie merken, dass Kinder oder Jugendliche gefährdet sind und Hilfe brauchen."
Bürgermeister Bernd Strauch ergänzte: „Es ist nur selbstverständlich, dass die Stadt sich mit den Schulen vernetzt für eine engagierte Alkoholprävention engagiert. Die JugendFilmTage sind dafür ein sehr gutes Beispiel“.
Die JugendFilmTage in Hannover werden in Zusammenarbeit mit folgenden Akteurinnen und Akteuren durchgeführt: CinemaxX Hannover Raschplatz, Region Hannover – Jugendschutz, Region Hannover – Team Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, Stadt Hannover – Jugendschutz, Alateen Hannover, Die Anonymen Alkoholiker, Drobs Hannover, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., Polizeidirektion Hannover – Prävention, Prisma Hannover und Suchtberatungsstelle – Neues Land.
Zur Eröffnung der JugendFilmTage zeigen die Veranstalter den Spielfilm „Das Jahr der ersten Küsse“. Weiterhin sind die Filme „Jargo“, „Das Lächeln der Tiefseefische“, „Thank You For Smoking“ und das Theaterstück „Flasche leer“ zu sehen. Vor und nach den Filmvorführungen können die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen zu den Themen Nikotin und Alkohol unter anderem bei dem Quiz „Teste dich!“ überprüfen. Beim Promille-Run „Voll neben der Spur“ erleben die Jugendlichen mit Hilfe aufgesetzter Spezialbrillen einen simulierten Rausch und die damit einhergehende Einschränkung ihrer Wahrnehmungsfähigkeit. In der Beratungs-Lounge „Der letzte Zug“ erhalten rauchende Schülerinnen und Schüler Tipps, wie sie mit dem Rauchen aufhören können.
Die Lehrkräfte haben sich in einer Fortbildungseinheit auf die JugendFilmTage vorbereitet:
Im Vordergrund standen dabei Anregungen zur Durchführung von Klassengesprächen zur Suchtprävention sowie die Vorstellung praxiserprobter Ausstiegsangebote für rauchende Schülerinnen und Schüler und das Programm „rauchfreie Schule“.
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