Moderne Verwaltungssteuerung verlangt u. a. nach Instrumenten, die relativ schnell und zuverlässig Informationen über die Effektivität kommunalen Handelns bereitstellen können. In diesem Zusammenhang haben sich Kommunale Repräsentativerhebungen (Bürgerumfragen) als sehr wichtiges Instrument bewährt. Auch als Mittel des Dialogs zwischen Stadtverwaltung und Bürgerinnen und Bürgern kommt ihr eine wichtige Bedeutung zu.
Die wichtigsten Fragestellungen und Themen, die in den Kommunalen Repräsentativerhebungen aufgegriffen werden, sind die Einstellungen und Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger zu ihrer Stadt insgesamt und zu ihren spezifischen städtischen Lebensbedingungen. Die Kenntnis der Zufriedenheit oder Unzufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit den städtischen Angeboten und Leistungen, ihre Bewertungen und Beurteilungen, ihre Wahrnehmungen, Wünsche, Erwartungen und Ansprüche liefern wichtige Orientierungs- und Entscheidungshilfen für Politik und Planung.
Die Stadt Hannover setzte das Instrument Repräsentativerhebung neben Nürnberg als erste deutsche Stadt erstmals 1969 ein. Seitdem führt der Bereich Stadtentwicklung in regelmäßigen Abständen Repräsentativerhebungen durch. Die letzte Repräsentativerhebung wurde 2011 realisiert.