Die Region Hannover ist Trägerin von 15 berufsbildenden Schulen mit einem Angebot von rund 300 Bildungsgängen und somit im berufsbildenden Bereich der größte Bildungsträger in Niedersachsen.
Jährlich bereiten sich hier ca. 40 000 Schülerinnen und Schüler in modern ausgestatteten Lernstätten auf den Berufseinstieg vor.
Das Ausbildungsspektrum reicht dabei von berufseinführenden Bildungsgängen wie der Berufseinstiegklasse und dem Berufsvorbereitungsjahr über die berufliche Bildung im dualen System bis hin zu Weiterbildungsangeboten im vollzeitschulischen Bereich.
Nach intensiver Überplanung wurden mit der Fortschreibung des Berufsschulkonzeptes die berufsbildenden Schulen der Region Hannover zu branchenorientierten Kompetenzzentren weiterentwickelt, die die Ausbildungsvielfalt in der Region Hannover widerspiegeln: So entstanden Kompetenzzentren u.a. für Berufe in Gastronomie und Ernährung; Fahrzeugtechnik; Metall- und Elektrotechnik; Gesundheit und Sozials; Naturwissenschaften, Agrarwissenschaft und Umwelt; Informations- und Medientechnik; Körperpflege.
Für zahlreiche Bildungsgänge wie z.B. Mikrotechnologen, Informationselektroniker, Schornsteinfeger und Mechatroniker für Kältetechnik ist die Region Hannover der alleinige Bildungsträger im norddeutschen Raum.
Aufgrund der Branchenbildung ist eine stärkere Profilierung und Schwerpunktbildung möglich, die es den Schulen erlaubt, in höherem Maße auf die Wünsche der Wirtschaft einzugehen und differenziertere Unterrichtsmodelle anbieten zu können.
Mit der Zielsetzung, einen Ausbildungsmarkt mitzugestalten, der allen Schulabsolventen einen angemessenen Ausbildungsplatz bereithält, übernimmt das berufsbildende Schulwesen auch eine flankierende Funktion für die wirtschaftliche Entwicklung in der Region.